Wagyu Japanese Cut auf Wasabi-Kartoffelpüree mit Ponzu und Frühlingslauch
Ein zartes Wagyu Japanese Cut trifft auf cremiges Wasabi-Kartoffelpüree, frischen Frühlingslauch und einen Hauch Ponzu mit feiner Zitrusnote. Butterweiches Fleisch, seidiges Püree mit leichter Schärfe und frische, japanisch inspirierte Aromen sorgen für ein elegantes Tellergericht, das beeindruckt – ohne unnötig kompliziert zu sein.
Zutaten (für 2 Personen)
Wagyu Japanese Cut
- ca. 260 g Wagyu Japanese Cut (z. B. 2 Stück à 130 g)
- 1–2 EL neutrales Öl (z. B. Rapsöl)
- Salz
- optional: frisch gemahlener Pfeffer
Wasabi-Kartoffelpüree
- 600 g mehligkochende oder vorwiegend festkochende Kartoffeln
- 150 ml Milch
- 100 ml Sahne
- 60–80 g Butter
- 1–2 TL Wasabipulver oder Wasabipaste (Menge nach gewünschter Schärfe anpassen)
- Salz
Topping & Finish
- 2 Frühlingszwiebeln (fein geschnitten, in kaltem Wasser gewässert)
- 2–3 EL Ponzu-Sauce (z. B. Kikkoman, oder selbstgemacht)
Zubereitung
1. Vorbereitung
- Kartoffeln schälen, grob in gleich große Stücke schneiden und in kaltes, leicht gesalzenes Wasser legen.
- Frühlingszwiebeln putzen, in feine Ringe schneiden und in einer Schale mit kaltem Wasser kurz „wässern“. Das nimmt etwas Schärfe und macht sie knackiger.
- Wagyu Fleisch ca. 30 Minuten vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen, damit es Zimmertemperatur annehmen kann. Leicht salzen.
2. Wasabi-Kartoffelpüree
- Die Kartoffeln in frischem, gesalzenem Wasser aufsetzen und je nach Größe der Stücke ca. 15–20 Minuten kochen, bis sie weich sind.
- Währenddessen Milch, Sahne und Butter in einem kleinen Topf vorsichtig erwärmen (nicht kochen). Leicht salzen.
- Die garen Kartoffeln abgießen, kurz im Topf auf der ausgeschalteten Herdplatte ausdampfen lassen.
- Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse direkt in die warme Milch-Sahne-Butter-Mischung drücken oder mit einem Stampfer fein zerdrücken.
- Wasabi nach und nach einrühren, bis die gewünschte Schärfe erreicht ist. Mit Salz abschmecken. Das Püree warmhalten (z. B. bei sehr niedriger Temperatur oder im Warmhalteofen).
3. Wagyu Japanese Cut braten
- Eine schwere Pfanne (idealerweise Gusseisen oder Edelstahl) stark vorheizen.
- Etwas neutrales Öl in die heiße Pfanne geben. Sobald das Öl leicht zu rauchen beginnt, das Wagyu einlegen.
- Das Fleisch je nach Dicke ca. 1,5–2 Minuten pro Seite kräftig anbraten, bis eine schöne Kruste entsteht.
- Hitze reduzieren und das Fleisch nachziehen lassen oder kurz in den auf 120–130 °C vorgeheizten Ofen geben, bis die gewünschte Garstufe erreicht ist (z. B. medium-rare).
- Wagyu aus der Pfanne nehmen und auf einem warmen Teller oder Rost 5–8 Minuten ruhen lassen. So verteilen sich die Säfte gleichmäßig im Fleisch.
4. Anrichten
- Auf vorgewärmte Teller jeweils einen großzügigen Löffel Wasabi-Kartoffelpüree setzen und leicht ausstreichen.
- Wagyu Japanese Cut gegen die Faser in Scheiben schneiden und fächerförmig auf dem Püree anrichten.
- Frühlingszwiebeln gut abtropfen, über Fleisch und Püree streuen.
- Mit Ponzu-Sauce vorsichtig beträufeln – lieber mit etwas weniger starten und bei Bedarf nachgeben.
Optional mit etwas frisch gemahlenem Pfeffer finalisieren und sofort servieren.